Offene Ohren e.V. präsentiert Improvisationsmusik in München

Mittwoch, 02.02.2022, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Werckmeister

Werckmeister

Philip Zoubek, Synthesizer / A
Carl Ludwig Hübsch, Tuba / D
Markus Eichenberger, Klarinetten / CH
Etienne Nillesen, extended Snaredrum / NL

Mit Klarinetten, Tuba, Synthesizer und Snaredrum ist Werckmeister ein recht ungewöhnlich besetztes Quartett. Der Namensgeber des Ensembles war ein Musiker und Musiktheoretiker, der im 17.Jh. lebte und damals seine Abhandlung "Musicalische Temperatur" veröffentlichte. Damals wie jetzt geht es um Stimmungen der Instrumente, und dem Zuhörer eröffnet sich eine ausgeprägt klangliche, feinfühlige akustische Welt.

Alle vier "Werckmeister" waren bereits in anderen Gruppen bei uns: Philip Zoubek im Duo mit Paul Hubweber (damals als Pianist), Markus Eichenberger im Extended Duo mit Daniel Studer und Axel Dörner, Etienne Nillesen zuletzt im Trio Cajlan-Wissel-Nillesen, sowie einer unserer "Dauergäste": Carl Ludwig Hübsch, im vergangenen Jahr mit "Diaphane" sowie als Co-Leader des MJO in der Black Box am Gasteig.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Sonntag, 13.02.2022, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Bows & Arrows

Bows&Arrows

Michel Doneda, Sopran-, Sopraninosaxofon / F
Philippe Lemoine, Tenorsaxofon / F
Simon Rose, Baritonsaxofon / UK, D
Foto © Cristina Marx

Mit Sopran-, Tenor- und Baritonsaxofon wird fast die ganze Bandbreite dieser Holzblasinstrumentengruppe auf der Bühne des MUG stehen. Bows & Arrows nennen sich die drei Soundforscher aus Frankreich und England. Wir werden ein perfektes Beispiel nicht-idiomatischer kollektiver Improvisation erleben, welches sich Vorhersagen entzieht.

Neben unserem immer wieder gerne begrüßten Gast aus Frankreich, dem Sopransaxofonisten Michel Doneda, heißen wir zum ersten Mal die beiden anderen Triomitglieder willkommen: Simon Rose, Saxofonist, Autor und Musiktheoretiker (2017: The Lived Experience of Improvisation), Brite und Wahl-Berliner, sowie ebenfalls aus Frankreich, Philippe Lemoine, seit den 90er Jahren aktiv in der experimentellen und zeitgenössischen Jazz- und Inprov-Szene.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Donnerstag, 10.03.2022, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Sestetto Internazionale

Sestetto Internazionale

Harri Sjöström, Sopransaxofon / FIN
Phil Wachsmann, Violine / GB
nicht im Bild:
Achim Kaufmann, Piano / D
Ignaz Schick, Turntables, Elektronik / D
Veli Kujala / Akkordeon / FIN
Gianni Mimmo, Sopransaxofon / I
Fotos © Thomas J. Krebs

Das Sestetto Internazionale ist ein Sextett mit einer sehr ungewöhnlichen Instrumentierung. Es bringt einige der innovativsten Stimmen der aktuellen Improvisationsszene zusammen.

Es war der finnische Saxophonist Harri Sjöström, der 2015 diese Gruppe für eine Tournee durch Finnland zusammenstellte. Die Urbesetzung zelebrierte vor etwas über drei Jahren an gleicher Stelle einen wahrlichen Höhepunkt unserer Konzertaktivitäten.

Nach dem durchschlagenden Erfolg seines gemeinsam mit dem Offene Ohren e.V. organisierten Festivals Soundscapes #3 im Neuen Schwere Reiter bringt er das Sestetto in neuer Besetzung zurück ins MUG: Statt Alison Blunt werden wir mit Phil Wachsmann einen weiteren Star der SoundScapes, und einen alten "Freund des Hauses" begrüßen können.

Brillantes Zusammenspiel, verblüffende Stimmführungen und Deklinationen von Tonnuancen sind die Charakteristika des Sestetto Internazionale. Zu erwarten sind faszinierend einfallsreiche, lebhafte und feinsinnige Instant-Kompositionen, zeitgenössische Anmutungen, raffinierte Erzählungen, detailgenaue Soundscapes(!) und kammermusikalische Eleganz in einer mitreißenden Performance.

Der Bayerische Rundfunk hat das Konzert 2019 live mitgeschnitten. Wer sich einstimmen will: Hier ist das komplette Konzert zu bekommen, als CD oder Digitales Album LIVE IN MUNICH 2019 - Sestetto Internazionale: https://harrisjostrom.bandcamp.com/album/live-in-munich-2019-2.

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Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Donnerstag, 31.03.2022, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Jones Jones

Jones Jones

Larry Ochs, Sopranino-, Tenorsaxofon / USA
Mark Dresser, Bass / USA
Vladimir Tarasov, Perkussion / LT

Drei langjährige Meister der improvisierten Musikwelt — Mark Dresser, Larry Ochs und Vladimir Tarasov — verbünden sich in Jones Jones zu einem Trio, das niemanden kalt lässt. Ihre Musik changiert zwischen Meditativem und Explosivem, immer aber mit dem ganz persönlichen Touch jedes Einzelnen in dieser Band.

Das erste Konzert 2006 in der San Francisco Bay Area war eine Initialzündung für mittlerweile 15 Jahre kollektiver Klangforschung dreier Musikern, deren Hör- und Reaktionsfähigkeit bei jedem Trio-Konzert zur Geltung kommt.

Supergroup ist alte Rockmusik-Terminologie. Niemand in Jones Jones sieht sich selbst so. Nichtsdestotrotz war jeder dieser Musiker in wichtigen Ensembles außerhalb dieses Trios an kritischer, wegweisender Musik beteiligt: u.a. im klassischen Anthony Braxton Quartet (Braxton, Crispell, Dresser, Hemingway), dem Rova Saxophone Quartet (Ochs, Ackley, Raskin, Voigt) oder dem Ganelin Trio (Ganelin, Tarasov, Chekasin). Es kann nicht genug betont werden, wie bahnbrechend diese drei Ensembles der frühen 1980er für die Entwicklung der post-innovativen Welle des Avantgarde-Jazz heute sind.

Dresser, Ochs und Tarasov sind mit Jones Jones keine Rückbesinnung auf vergangene Glanzzeiten. Sie bewohnen unser Jahrtausend als zeitgenössische globale Nomaden. Sie alle haben ein Zuhause, aber sie haben sich für das Reisen entschieden. [--> Steve Day review of The Moscow Improvisations in SandyBrownJazz.co.uk]

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Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Sonntag, 03.04.2022, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Harnik - Swell Duo

Harnik-Swell Duo

Elisabeth Harnik, Piano / A
Steve Swell, Posaune / USA
Foto © Ludwig Sik

Das Duo Harnik-Swell fand 2019 zusammen, wurde aber im darauffolgenden Covid-19-Jahr schlagartig in Warteposition gesetzt. Aber jetzt sind sie zurück und können ihre zweite Europatournee machen.

Steve Swell ist schon seit Jahren einer der vielseitigsten und gefragtesten Musiker, den die New Yorker Downtown-Szene hervorgebracht hat. Beständig hinterfragt er die Parameter, wie eine Posaune gespielt werden sollte und ist gleichermaßen im Free Jazz, in der zeitgenössischen E-Musik wie im Blues zu Hause.

Elisabeth Harnik, eine Generation jünger, hat sich schon lange aus der österreichischen in die erste Linie der internationalen Improvisationsszene gespielt. Obwohl sehr vielseitig unterwegs, vom Solospiel bis zur prägenden Pianostimme in Großensembles, scheint ihr bevorzugtes musikalisches Setting das Duo zu sein. Zu den Partnern zählen Joelle Leandre, Andrea Centazzo, Alison Blunt, Frank Gratkowski, und nun eben: Steve Swell.

Mit Tonotopic Organization sind die ständig überraschenden improvisatorischen Statements überschrieben.

Die Theorie der Tonotopie ist – trocken wissenschaftlich betrachtet– ein neurobiologischer Erklärungsversuch der mehrstufigen Umwandlung gehörter Sounds in elektrische neuronale Impulse.

Gut, dass es die Musik dieses Duos gibt: In ständigem Dialog werden diese komplexen Prozesse zu einem organischen Flow transformiert, wobei der Tonos, oder die Spannung, ständig dafür sorgt, dass der Topos, der musikalische Raum, den die beiden ständig weiterentwickeln, hinter jeder Ecke eine neue Überraschung bereithält.

Jedenfalls ist eines sicher, beim Auftritt dieser beiden Improvisationsmusiker braucht es vor allem eines: Offene Ohren!

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Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Dienstag, 19.04.2022, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

SWQ - Sandra Weiss Quintet

SWQ

Sandra Weiss, Altsaxofon, Fagott / ZA, CH
Kenny Warren, Trompete / USA
Carlo Costa, Schlagzeug / I, USA
Sean Ali, Bass / USA
Jonathan Moritz , Sopran-, Tenorsaxofon / USA

Sandra Weiss ist eine Schweizer Altsaxofonistin und Fagottistin. Ihr Quintett, das während eines Aufenthalts in Brooklyn entstanden ist, besteht aus Jonathan Moritz (Sopran- und Tenorsaxofon), Kenny Warren (Trompete), Sean Ali (Bass) und Carlo Costa (Schlagzeug).

SWQ ist eine Reise in das weite Universum des Klangs, bei der man gleichsam von einer Klangwoge assimiliert wird, die sich beständig in verschiedene Formen, Farben, Intensitäten und Dichten weiterentwickelt.

Die Instrumente sind die Quelle einer Vielzahl von Klängen und Geräuschen, die nicht unbedingt als Saxophon, Fagott, Trompete, Bass oder Trommel erkennbar sind.

Diese Instrumentierung lässt auf eine konventionelle Jazzgruppe schließen, aber diese Illusion endet mit der ersten Note. Das Hauptaugenmerk liegt weniger auf einer Melodielinie als vielmehr auf den Details der Klänge, die zum zentralen Element der Musik heranwachsen. [...] All dies ist unterlegt von einer je nach Stück variierender Grundkraft, die jedoch plötzlich einen unerwartete Eigendynamik entwickeln kann, ohne dass eine konventionelle Musiklinie auftritt.“ [Stuart Broomer, The New York City Jazz Record April 2016 / orig. englisch]

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Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Montag, 16.05.2022, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

FLAMINGO

Flamingo

Adam Pultz Melbye, Bass  / DK
Christian Windfeld, Snare Drum&Objects / DK
Chris Heenan, Kontrabass-Klarinette / USA,D

Auch das Trio Flamingo sollte bereits im letzten Jahr bei uns spielen. Mit einem Jahr Verspätung soll es nun klappen:

Die ungewöhnliche Besetzung mit Kontrabassklarinette, kleiner Trommel und Kontrabass in Kombination mit einer minimalistischen und texturorientierten Ästhetik gibt Flamingo seinen charakteristischen Sound.

Das Trio erkundet engmaschige Klangwelten, die sich langsam entwickeln und reich an Details und innerer Dynamik sind. Zeitweise an der Hörschwelle, dann wieder in intensiven, vielschichtigen Soundgewittern, erschafft die Musik von Flamingo einen virtuellen poetischen Raum, in dem das reine und intensive Klangerlebnis auf die zeitlose Stille trifft.

Flamingo ist auf Festivals und Veranstaltungsorten in Dänemark, Deutschland, Österreich und den USA aufgetreten und hat Alben auf Relative Pitch, Lydhør und Barefoot Records veröffentlicht. 2017 beendete das Trio eine Residency in der Kunsthal Nord in Aalborg, Dänemark, bei der sie in einem Monat 72 Konzerte spielten und ebenso viele 3D-gedruckte Skulpturen erstellten. Dieses Projekt mit dem Namen "Every Vessel records and dramatises the history of its manufacture" war eine einzigartige und hochmoderne Multimedia-Installation, die Live-Performance, Bewegungs- und Gesten-Tracking, maschinelles Lernen und 3D-Druck integrierte, um eine visuelle Darstellung von Musik und ihrer Umgebung zu schaffen.

Der Text zu ihrer CD Loud (Mai 2018): "Gemastert von Werner Dafeldecker, ist die reiche Qualität des Klangs in virtuellen Abschnitten zu hören, während sich die Band aufbaut und in die Nähe der Stille abklingt und neue Klanglandschaften auf intuitive und informierte Weise entwickelt. (...) Die Musik entfaltet sich mit Geduld, und der Hörer findet sich in Klangwirbeln eingehüllt oder allein in einer dunklen Passage, inder unbestimmte Hindernisse und Ereignisse auf ihn warten. Unheimlich und allumfassend, ein äußerst interessantes Album." http://www.squidco.com/

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Freitag, 20.05.2022, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Fujii-Fonda Quartet

Fujii-Fonda Quartet

Satoko Fujii, Piano / Japan
Joe Fonda, Bass, Flöte / USA
nicht im Bild:
Emil Groß, Schlagzeug / A
Gianni Mimmo, Sopransaxofon / I
Foto © H. Schneider

2018 war das Duo Fujii-Fonda zum ersten Mal zu Gast im MUG (wo ihre zweite Duo-CD Mizu entstand). Nun kann endlich die Quartett-Tour mit Gianni Mimmo und Emil Groß realisiert werden.

Gianni Mimmo ist Offene Ohren-Konzertgängern als Teil vom Trio und Sestetto Internazionale her bekannt. Auch Emil Groß war schon im MUG zu hören, beim Projekt MUKTI, dem Gastspiel der indischen Violinistin Anupriya Deotale und dem englischen Bassisten Paul Rogers.

Zwischen Intimität und Ausgelassenheit changiert das Duo Joe Fonda - Satoko Fujii. Man wird Ohrenzeuge eines abenteuerlichen musikalischen Austausches zwischen zwei Meistern ihrer Kunst. Die Pianistin Satoko Fujii und der Bassist Joe Fonda schöpfen in dieser Zusammenarbeit ein reiches musikalisches Verständnis aus, das ihre lebenslange Erfahrung und Kunstfertigkeit zeigt.

Der satte holzige Klang, die intensive Körperlichkeit und die perkussive Qualität von Joe Fondas Bass kontrastieren wunderbar mit den fließenden Linien von Satoko Fujii. Die Beziehung zwischen diesen beiden Musikern ist magisch. Sie scheinen sich gegenseitig vorwegzunehmen, spielen manchmal spontan die gleichen Phrasen gleichzeitig, vollenden intuitiv die ad-hoc-Ideen des Partners.

Gianni Mimmo hat sich einen internationalen Ruf für seine einzigartige Behandlung musikalischer Klangfarben und seine Erforschung der fortgeschrittenen Techniken des Sopransaxophons erworben. Seine Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf die Beziehung zwischen unterschiedlichsten künstlerischen Ausdrucksfeldern und sein Stil basiert auf der tiefen Kenntnis seines Instruments und seines unverwechselbaren Sounds.

Emil Groß, der junge Schlagzeuger aus Österreich, steht im Spannungsfeld von JamRock, Experimental Impro, Jazz, Blues, Rocksteady und Marokkanischer Musik.

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Samstag, 28.05.2022, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Shoji Hano - Hans Peter Hiby Duo

Shoji Hano - Hans Peter Hiby Duo

Shoji Hano, Schlagzeug / Japan
Hans Peter Hiby, Tenorsaxofon / D

Und noch ein Besuch aus Japan meldet sich an:

Shoji Hano ist ein energiegeladener Schlagzeuger zwischen Jazz, Rock, Improvisation, traditioneller japanischer Musik, und er entwickelte auch seinen eigenen, persönlichen Stil, basierend auf den Konzepten des Shintaido. Seine ersten Schlagwerk-Erfahrungen machte er bereits im Alter von vier Jahren, als er beim Kokura Trommelfestival eine traditionelle japanische Trommel spielte. Mit 15 begann er, Western Drumset zu spielen. Ungefähr zu dieser Zeit begann er auch Jazz zu hören und das Schlagzeugspiel von Jazzmeistern wie Max Roach, Art Blakey und "Philly" Joe Jones zu studieren. Ab den 90er Jahren hatte er Kontakt zur FMP-Szene in Berlin und tourte oft durch Europa und USA, zum Beispiel als Duopartner von Peter Brötzmann, mit dem er auch drei Duo-Alben veröffentlichte.

Im MUG spielt er im Duo mit Hans Peter Hiby.
Lange war es ruhig um diesen Saxofonisten. Seit 2015 ist Hans Peter Hiby nach einer langjährigen Pause wieder zurück. Mit seinem Trio Hiby-Bardon-Hession nahm er die vielgelobte CD Roots (Not Two Records, 2017) auf und spielte mit diesem Trio in den Jahren 2016 bis 2019 viele erfolgreiche Konzerte in England und Deutschland.

Hans Peter Hibys Kontinuität bei der Weiterentwicklung seines eigenen Sounds verschaffte ihm das Gehör Peter Brötzmanns, der ihn daraufhin 2018 zu einem erfolgreichen und ausverkauften Duo Konzert in Wuppertal einlud.

Seit den 80iger Jahren arbeitete er in den verschiedensten Besetzungen und immer wieder im Duo mit Schlagzeugern wie beispielsweise Paul Hession, Martin Blume, Louis Moholo, mit denen er immer wieder neue musikalische Ideen entwickelte und im Zusammenwirken Grenzen überschritt.

Nun trifft er auf einen der bekanntesten japanischen Schlagzeuger: Shoji Hano. Das Duo Hans Peter Hiby – Shoji Hano verspricht High-Energy Free Jazz erster Güte.

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Freitag, 10.06.2022, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Max Johnson Trio

Max Johnson Trio

Anna Webber, Saxofon, Flöte / CDN, USA
Max Johnson, Bass / USA
Michael Sarin, Schlagzeug / USA
Foto © Peter Gannushkin

Der US-Amerikaner Max Johnson, virtuoser Kontrabassist und Komponist, präsentiert (mit coronabedingter Verzögerung) nun endlich auch im MUG sein neues Trio mit Anna Webber (Saxophon, Flöte) und Michael Sarin (Schlagzeug).

Ihre Musik ist eine Melange aus Neuer Kammermusik, freier Improvisation und traditionellem Jazztrio-Sound. Sie haben mit Künstlern wie John Zorn, Anthony Braxton, Mark Dresser, Jen Shyu, William Parker und Simon Nabatov zusammengearbeitet.

Dieses Projekt fokussiert auf den individuellen Stil und die Erfahrung jeder dieser drei einzigartigen Stimmen, die sie in diese atemberaubende Musik einbringen. Musikbeispiele des Trios gibt es auf Youtube.

"Max Johnson ist einer der produktivsten und vielseitigsten Musiker/Komponisten der heutigen Musik" [Brad Cohan, New York City Jazz Record]

Über die aus Kanada stammende Komponistin, Saxofonistin und Flötistin Anna Webber, schrieb der Musikkritiker Peter Margasak (chicagoreader.com) bereits 2014: Die Reedistin Anna Webber [...] ist eine der aufregendsten Neuzugänge der New Yorker Avantgarde-Jazzszene der letzten Jahre. [...].
Ihre Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet. Im Jazz Podium erschien erst 11.2021 (S. 7ff) ein lesenswertes Portrait von ihr.

Der US-Amerikaner Michael Sarin zählt seit 25 Jahren zum Kern der genreübergreifenden New Yorker Jazz- und Improvisationsszene. Seine Vielseitigkeit und sein musikalischer Witz trugen dazu bei, langjährige Kooperationen mit zukunftsweisenden Künstlern wie Thomas Chapin, Dave Douglas, Myra Melford, Ben Allison und David Krakauer zu knüpfen.

"Offene Ohren goes Jazz" könnte man lapidar dieses Trio-Konzert überschreiben, wenn es denn stimmen würde. Im Gegenteil: es dürfte wieder einmal klar werden, wie eng es in jeder Schublade ist, egal was man drauf schreibt. Es wird spannend!

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Freitag, 24.06.2022, 20:00

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

McPhee - Edwards Duo

McPhee - Edwards Duo

Joe McPhee, Saxofon, Trompete / USA
John Edwards, Bass / GB
Foto © H. Schneider

Eine der Sternstunden in der langjährigen Geschichte des Festivals artacts in St. Johann in Tirol gab es 2019 – in dieser Duobesetzung war es damals sogar eine Weltpremiere: Joe McPhee & John Edwards begeisterten bei ihrem Auftritt mit Spiritualität und enormem Spielwitz zugleich.

Wir freuen uns, dieses Ereignis nun auch hier in München, in einem Offene Ohren e.V.- Konzert neu miterleben zu können.

Der legendäre afroamerikanische Trompeter und Saxofonist Joe McPhee feierte bereits seinen 82. Geburtstag. Er zeigt noch immer - mittlerweile zwei Generationen Jüngeren - wo der Hammer hängt – zumindest was Spiritualität und Emotionalität des musikalischen Ausdrucks betrifft.

Seit den späten 60ern prägt er die kreative und freie Jazzszene entscheidend und nachhaltig mit. Sein emotional zutiefst berührend vorgetragenes Spiel, seine komplexen Kompositionen und musikalischen Konzepte sichern ihm einen Sonnenplatz in der Historie der Jazzmusik.

Bei unserem Jubiläumskonzert im Duo mit Paal Nilssen-Love im Mai 2019 konnte man sich davon auch selbst mitreißen lassen.

Nun kommt er zurück in den MUG, diesmal mit einem der aktuell gefragtesten Bassisten des freien Spielstils – und bereits so etwas wie ein Stammgast des Offene Ohren e.V. – John Edwards. Der Brite scheint seit Jahren schon das Wort Brexit neu zu definieren, seine zahllosen Reisen zu Festivals und in die Clubs in ganz Europa und dem Rest der Welt ehren ihn als einen der ganz Großen des Genres. Neben Joe McPhee zählen weitere Größen wie John Butcher, Phil Minton, Roger Turner, Sunny Murray oder Louis Moholo Moholo zu seinen Spielpartnern.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 15 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 12 Euro

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Das Programm des Offene Ohren e.V. wird gefördert vom Kulturreferat der LH München. Ein herzliches Dankeschön vom Veranstalter, den Musikern und dem Publikum!

© 2007-2022 Offene Ohren e.V.
zuletzt aktualisiert am 16.01.2022