Offene Ohren e.V. präsentiert Improvisationsmusik in München

Terminübersicht des ersten Halbjahres als Download: Konzerte_HJ1.pdf

Mittwoch, 04. März 2026  20:00 Uhr

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Earscratcher

Earscratcher

Elisabeth Harnik, Piano [A]
Dave Rempis, Saxofone [USA]
Tim Daisy, Schlagzeug [USA]
Fred Lonberg-Holm, Cello [USA]
Foto © Ludwig Sik

Zum zweiten Mal sind die Amerikaner Dave Rempis, Fred Lonberg-Holm und Tim Daisy zusammen mit der Österreicherin Elisabeth Harnik auf Europatournee.

Wenn diese vier als Earscratcher zusammenwirken, entstehen manchmal wirbelnde Klangspiralen, die Spannungsbänder zu einem veritablen Taifun verweben. Und manchmal finden wir uns im Auge dieses Sturms wieder, eingehüllt in einen Kokon konzentriert abwartender Ruhe. Zwischen diesen zwei Polen finden die Quartettmitglieder in ständigem Dialog immer wieder neue und überraschend vielfältige Verbindungsrouten.

Bereits 2019 durch die Grazer Pianistin Elisabeth Harnik initiiert, wurden erste Europatourneen in den Jahren 2020 und 2021 durch die Pandemiesituation ausgebremst. Anfang 2022 war es dann soweit. Das Resultat ist auf einer Aerophonic CD (ARO37, St. Johann 2023) nachhörbar.

Elisabeth Harniks erstaunliche Fähigkeit, ihrem Instrument ungeahnte Klänge zu entlocken, harmoniert perfekt mit dem grenzenlosen Klangspektrum, das der Sound-Alchemist Fred Lonberg-Holm seinem Cello immer wieder entlockt.

Tim Daisy ist einer der wenigen Perkussionisten, die mühelos zwischen Dynamik und Drive einerseits sowie Textur und Zartheit andererseits wechseln können und eröffnet der Band damit ein ähnlich weites Klangspektrum.

Mit dieser pastoralen Weite im Sinn beschloss Dave Rempis, sich selbst herauszufordern und sein Instrumentarium für diese Tour auf sein erstes Blasinstrument – ​​das Altsaxophon – zu beschränken. Daher mag die Verbindung zwischen dieser Band und den kleinen Gruppen um Cecil Taylor in den 60er- und 70er-Jahren mit Jimmy Lyons deutlich werden, dessen flinke und kantige Linien zweifellos ein Vorbild für Rempis sind.

Dieses Konzert wird u.a. ermöglicht durch den Programmpreis Applaus, mit dem der Offene Ohren e.V. im November 2025 ausgezeichnet wurde.

Site Applaus-Award

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 20 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 15 Euro, freier Eintritt bis 21 Jahre (inklusive)
Die Abendkasse öffnet ca. 19:30 Uhr.

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Donnerstag, 12. März 2026  20:00 Uhr

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

BaarsBuisDeman-Trio

Baars-Buis-Deman-Trio

Ab Baars, Klarinette, Tenorsax, Shakuhachi [NL]
Berlinde Deman, Tuba, Serpent [B]
Joost Buis, Posaune [NL]
Foto © Francesca Patella

BaarsBuisDeman ist ein erstaunlich breit gefächertes Bläsertrio. Von der japanischen Bambusflöte Shakuhachi über Klarinette und Tenorsaxophon bis hin zu den tiefen Blechbläserlagen von Posaune und Tuba ist jede Klangfarbe vertreten. Das Trio spielt neben freien Improvisationen auch Kompositionen und Arrangements von Ab Baars.

Das Ergebnis der Zusammenarbeit der drei Musiker ist ein Kammerjazzensemble mit der Attitüde einer kompakten Marching Band, durchzogen von der Magie der freien Improvisation. Die Hinzunahme des mittelalterlichen Serpent, eines Vorläufers der Tuba, verleiht dem Klangspektrum des Trios eine zeitlose Qualität. Diese Band jongliert perfekt und mit poetischer Sensibilität zwischen Komposition und Improvisation und revoltiert gegen alle Genrekonventionen.

Ab Baars entwickelt – neben seinem Wirken in Ensembles wie dem ICP Orchestra, Ab Baars Solo und dem Duo Baars–Henneman mit der Komponistin und Bratschistin Ig Henneman – stets neue, ambitionierte Projekte wie nun aktuell das Trio Baars–Buis–Deman.

Seine Zusammenarbeit mit dem Posaunisten Joost Buis reicht bis zum Ellington-Projekt „Kinda Dukish“ von 2005 zurück. 2020 veröffentlichten sie „Moods For Roswell“, ein Album mit Ellington/Strayhorn-Interpretationen, das dem verstorbenen Posaunenmeister Roswell Rudd gewidmet ist.
Zuletzt war er 2023 mit dem Schlagzeuger Bill Elgart und dem Bassisten Meinrad Kneer Gast beim Offene Ohren e.V. im MUG.

Joost Buis ist bekannt durch seine Band The Astronotes, die von der Musik Sun Ras inspiriert ist. Er ist ein begeisterter Ellington-Fan und mittlerweile auch Mitglied des ICP Orchestra. Das Duo Baars Buis wurde durch die belgische Tubistin Berlinde Deman zum Trio erweitert. 2024 veröffentlichten sie Cecil’s Dance.

Berlinde Deman ist eine wunderbare Bereicherung für den Klang von Baars-Buis-Deman. Bekannt wurde sie durch ihre Arbeit mit der Flat Earth Society und machte kürzlich auch im Rahmen von Dave Douglas’ Projekt Secular Psalms auf sich aufmerksam. Dort war sie auch auf der Serpent zu hören, einem mittelalterlichen Vorläufer der Tuba. Die Serpent setzt sie zunehmend auch in ihren Soloprojekten ein.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 20 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 15 Euro, freier Eintritt bis 21 Jahre (inklusive)
Die Abendkasse öffnet ca. 19:30 Uhr.

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Montag, 30. März 2026  20:00 Uhr

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Eli Wallace, Pablo Vazquez, Vasco Trilla

Eli Wallace, Pablo Vazquez, Vasco Trilla

Eli Wallace. Piano [USA]
Vasco Trilla, Schlagzeug [E]
Pablo Vazquez, Bass [Argentinien]
Foto links/mittig © Hannes Schneider | Foto rechts © Pablo Vazquez

Dieses Trio aus Klavier, Bass und Schlagzeug tritt im Rahmen seiner Europatournee erstmals gemeinsam auf. Bereits 2024 tourten Eli Wallace und Pablo Vazquez mit derselben Besetzung durch Europa, damals allerdings mit dem argentinischen Schlagzeuger Marcelo von Schultz.

Angesichts der Musikalität und des professionellen Spiels seiner Instrumente können wir vom Trio Wallace–Vazquez–Trilla Folgendes erwarten:
ein Feuerwerk individueller Ideen, die im ständigen Zusammenspiel zu einem mitreißenden Meisterwerk verschmelzen, angereichert mit subtilen Soli.
Eine Neuerfindung des Jazz-Trios!

Eli Wallace ist Pianist, Improvisator und Komponist und lebt in Brooklyn, New York. Er leitet eigene Projekte, arbeitet mit einer Vielzahl von Künstlern zusammen und war Mitkurator der interdisziplinären Konzertreihe Invocation in Brooklyn.
Seine Arbeit als Pianist zeugt von seinem breiten Erfahrungsschatz aus Klassik, Jazz und freier Improvisation. Er verwendet aufwendige Klavierpräparationen. Seine Kompositionen nutzen Notationsstrategien, um die Klangerzeugung und die Interaktion der Musiker zu bereichern.
Eli Wallace ist den Münchner Improvisationsfans bereits bekannt. 2024 gab er im Rahmen der Konzertreihe des Offene Ohren e.V. ein wunderschönes Solokonzert im MUG.

Pablo Vazquez (Buenos Aires, Argentinien) spielt Kontrabass, E-Bass und elektronische Instrumente. Er gab Konzerte und tourte in Südamerika und Europa. In unterschiedlichen Kontexten arbeitete er unter anderem mit Albert Cirera, Amanda Irarrazabal, Hui Chun Lin, John Hughes, Yedo Gibson, Luis Vicente, Gustavo Obligado, Miguel Mira, dem Jorge Torrecillas Ensemble. Seine Musik wurde von Discordian Records (Barcelona, Spanien) und Creative Sources (Lissabon, Portugal) veröffentlicht.

Vasco Trilla (Barcelona, Spanien) ist Schlagzeuger und Improvisationsmusiker. Er hat über 100 Alben aufgenommen, die von freier Improvisation über Jazzrock bis hin zu Progressive Rock Metal und Ambient reichen.
Neben seiner umfangreichen Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Ensembles hat er mehrere international veröffentlichte Soloalben vorgelegt, in denen er sich intensiv mit erweiterten Spieltechniken und klanglichen Möglichkeiten des Schlagzeugs auseinandersetzt.
Seine Arbeit ist geprägt von Fantasie, genreübergreifende musikalischer Erfahrung und das ständige Bestreben, die Grenzen seines Instruments zu erweitern.
Vasco Trilla ist seit vielen Jahren Teil der europäischen Improvisationsszene und war zuletzt im Mai 2025 beim MMI-Festival in München zu Gast.

Dieses Konzert wird u.a. ermöglicht durch den Programmpreis Applaus, mit dem der Offene Ohren e.V. im November 2025 ausgezeichnet wurde.

Site Applaus-Award

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 20 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 15 Euro, freier Eintritt bis 21 Jahre (inklusive)
Die Abendkasse öffnet ca. 19:30 Uhr.

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Donnerstag, 23. April 2026  20:00 Uhr

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Hemisfär – Jarret, Johansson, von Martens

Hemisfär

Karin Johansson, Piano [S]
Paul Jarret, Gitarre [F]
Donovan von Martens, Bass [S]
Foto © Donovan von Martens

Hemisfär ist ein Ensemble dreier improvisierender Saiteninstrumentalist*innen. Ihre Musik besteht aus einer Reihe konzentrierter und verdichteter Situationen, in denen die Schwingungen, die auf und neben den Saiten entstehen, aus verschiedenen Vorbereitungen und Eingriffen resultieren.
Hin und wieder klingt das Gespielte wie völlig andere Instrumente, als würde jemand Klarinette spielen oder Bambusflöten blasen.

Improvisation wird zu Komposition, und Komposition wird zu Klangmalerei, die die Fantasie beflügelt und zu einer grenzenlosen Erkundung des Klanglichen anregt. Man hört Anklänge an verschiedene Traditionen: Morton Feldmans Minimalismus, Derek Baileys freies Spiel, Claude Debussys Impressionismus. Doch die Schärfe der Musik ist nicht das Ergebnis stilistischer Reinheit. Sie entspringt der offenen und unvoreingenommenen Haltung gegenüber dem, was beim gemeinsamen Musizieren erklingt.

2024 erschien beim schwedischen Musiklabel Havtorn Records ihr Album Hemisfär.

Karin Johansson (Göteborg, Schweden) ist Pianistin und Komponistin und bewegt sich in einem breiten Spektrum improvisierter Musik, Free Jazz und zeitgenössischer Musik. Sie arbeitet mit präpariertem Klavier und alternativen Spieltechniken. Bereits 2021 war sie mit dem schwedischen Trio Quagmire Gast des Offene Ohren e.V..

Paul Jarret (Paris, Frankreich) ist ein junger Gitarrist und Komponist, der hauptsächlich Jazz und improvisierte Musik spielt. Er beherrscht sowohl Jazzstandards als auch radikale freie Improvisation und ist als Bandleader, Co-Leader oder Sideman an zahlreichen Projekten beteiligt.

Donovan von Martens (Göteborg, Schweden) ist Musiker, Komponist, Filmfotograf und Regisseur. Er ist national und international mit Komponisten, Tänzern und Künstlern zusammen aktiv.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 20 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 15 Euro, freier Eintritt bis 21 Jahre (inklusive)
Die Abendkasse öffnet ca. 19:30 Uhr.

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Donnerstag, 07. Mai 2026  20:00 Uhr

nicht im MUG, sondern im Steinway Haus!!

LDL – Leimgruber, Demierre und Lehn

LDL

Jacques Demierre, Piano, Spinett [CH]
Urs Leimgruber, Sopransaxofon [CH]
Thomas Lehn, Analog-Synthesizer [D]

Das Trio LDL mit Urs Leimgruber, Jacques Demierre und Thomas Lehn ist die Fortsetzung des Quartetts, das gemeinsam mit dem Bassisten Barre Phillips die Kunst der freien Improvisation bis ins fast Unhörbare auslotete.
Ohne den frei swingenden Zen-Bass von Barre Phillips wird die Musik noch entrückter und vergeistigter, zugleich jedoch auch klarer und ungemein transparent.

Die drei Musiker bewegen sich konzentriert und wagemutig wie Freikletterer in der Wand und erschließen Routen, die in keiner App verzeichnet sind. Wie sie das schaffen, wie es dort aussieht und wie es sich anfühlt und wie jeder von ihnen genau das Nötige oder Überraschende beiträgt, damit die Musik unter Spannung bleibt – das erweist sich nicht nur als Herausforderung, sondern immer wieder auch als Genuss für die Hörenden.

Klang um Klang können Sie in diesen musikalischen Imaginationen selbst Teil des Prozesses werden. Die ausgefeilte Klangkunst, das dynamische Spektrum und die Space-Architekturen dieses Trios sind einzigartig.

Veranstaltungsort: Steinway-Haus, Rubinstein-Saal, Landsberger Straße 336 (Rückgebäude), 80687 München
Eintritt: 20 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 15 Euro, freier Eintritt bis 21 Jahre (inklusive)
Die Abendkasse öffnet ca. 19:30 Uhr.

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Dienstag, 19. Mai 2026 MUG  20:00 Uhr

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

NEPA Quartet

NEPA Quartet

Toshimaru Nakamura, No-Input Mixing Board [Japan]
Gert-Jan Prins, Perkussion, Elektronik [NL]
Tetuzi Akiyama, Gitarre [Japan]
Bryan Eubanks, Saxofon, Elektronik [USA/D]

Dieses energiegeladene elektroakustische Quartett geht im Mai 2026 auf seine erste gemeinsame Tournee mit elf Konzerten, nachdem 2025 sein Debütalbum Spring beim japanischen Label Meena erschien.

Toshimaru Nakamura und Tetuzi Akiyama begannen ihre musikalische Laufbahn in den 1990er-Jahren. Heute touren beide jährlich um die Welt, haben zahlreiche Alben veröffentlicht und zählen zu Japans führenden Improvisatoren.

Toshimaru Nakamura erzeugt seine Klänge mit einem Instrument, das er „No‑Input-Mixing-Board“ nennt. Dieses erzeugt Rückkopplungen durch die unregelmäßige Verdrahtung eines analogen Audiomischers.

Gitarrist Tetuzi Akiyama spielt sowohl Akustik- als auch E-Gitarre und präsentiert dabei höchst originelle Performances, die von lyrisch bis noisig reichen.

Gert-Jan Prins konzentriert sich auf die klanglichen und musikalischen Qualitäten von elektronischem Noise und Perkussion und untersucht deren Beziehung zum Visuellen.

Bryan Eubanks spielt Sopransaxophon, Elektronik und Modular-Synthesizer. Seine Karriere begann als Schlagzeuger und umfasst heute Performances, Klanginstallationen, Kompositionen, elektronische Schaltungen. Neben seinen Soloprojekten arbeitet er mit zahlreichen Musikern sowie mit bildenden Künstlern, Komponisten und Tänzern zusammen.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 20 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 15 Euro, freier Eintritt bis 21 Jahre (inklusive)
Die Abendkasse öffnet ca. 19:30 Uhr.

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Freitag, 29. Mai 2026 MUG  20:00 Uhr

MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur

Yoshida & Takeda

Yoshida & Takeda

Risa Takeda, Piano, Synthesizer [Japan]
Tatsuya Yoshida, Schlagzeug [Japan]

Dies ist ein derzeit besonders beachtetes Improvisationsduo aus Tokio. Bestehend aus Tatsuya Yoshida, einem prägenden Schlagzeuger der Avantgarde-Prog-Szene, und Risa Takeda, Pianistin und Keyboarderin, die aktuell in der Tokioter Improvisationsszene große Aufmerksamkeit erfährt, tourt das Duo erstmals durch Europa.

Zusammen erschaffen sie eine unvergleichliche Klangwelt, die durch mitreißende Gegensätze und Harmonien in rasantem Tempo entsteht. Die hochstrukturierte und zugleich stark improvisierte Performance changiert zwischen Klassik, zeitgenössischer Musik, Progressive Rock und Jazzrock.
Sie entwickelt eine Klangfülle und den Sound einer ganzen Band, obwohl die Besetzung nur aus zwei Personen besteht.

Risa Takeda wurde in Hokkaido geboren und begann im Alter von drei Jahren mit dem klassischen Klavierspiel. Während ihres Studiums spielte sie auch Schlagzeug. 2011 zog sie nach Tokio und begann, neben Engagements in verschiedenen Bands, ab 2016 mit Soloauftritten.
Sie veröffentlichte drei Alben, auf denen sie die Stücke komplett selbst komponierte, arrangierte, spielte und aufnahm. Daraus entstanden viel-schichtige musikalische Werke mit komplexen Melodien, Harmonien, Rhythmen und Klangsequenzen, die von den jeweiligen Ensembles frei und zugleich mit großer Präzision umgesetzt werden.
Improvisationen, Kompositionen mit visuellen Elementen und Klavier-arrangements von Frank Zappas Werken machten sie auch international bekannt.
Bei Live-Auftritten stand sie mit Akira Sakata, Tatsuya Yoshida, Seiichi Yamamoto, Tadahiko Yokogawa, Keiichi Suzuki und Mani Neumeier auf der Bühne und erweiterte dabei kontinuierlich ihr musikalisches Spektrum.

Tatsuya Yoshida gilt als bedeutender Schlagzeuger, Komponist und Improvisator der japanischen Avantgarde-Musikszene. Bereits Anfang der 1980er-Jahre trat er in Tokioter Live-Clubs auf. Sein kraftvoller, polyrhythmischer und rasanter Spielstil, der häufig ungerade Taktarten verwendet, prägt sein Werk.
Seine 1985 gegründete Gruppe Ruins erlangte internationale Bekanntheit mit seinem eigenständigen Sound, der die explosive Energie ihrer Rhythmus-gruppe mit Gesang in Yoshidas Muttersprache verbindet.
Seit den 1990er-Jahren gründete er nacheinander Bands mit unterschied-lichen Konzepten, darunter Koenji Hyakkei, Korekyojin, Zubizuba und Akaten, deren Repertoire er größtenteils selbst komponierte. Er spielte mit Musikern wie zB. John Zorn, Bill Laswell, Derek Bailey, Keiji Haino, Otomo Yoshihide.

In den letzten Jahren konzentrierte er sich auf Improvisationsmusik und arbeitete auch mit Jazzmusikern wie beispielsweise Satoko Fujii zusammen. Er veröffentlichte über 100 Tonträger bei verschiedenen Labels in Japan und im Ausland.

Veranstaltungsort: MUG – Münchner Untergrund im Einstein Kultur
Eintritt: 20 Euro, Mitglieder Offene Ohren e.V. 15 Euro, freier Eintritt bis 21 Jahre (inklusive)
Die Abendkasse öffnet ca. 19:30 Uhr.

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Montag, 01. Juni 2026 MUG

Camila Nebbia & Chris Corsano

Camila Nebbia, Saxofon [Argentinien/D]
Chris Corsano, Schlagzeug [USA]

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Dienstag, 09. Juni 2026 MUG

Izumi Kimura, Barry Guy, Gerry Hemingway

Izumi Kimura, Piano [Japan/CH]
Barry Guy, Bass [GB/CH]
Gerry Hemingway, Schlagzeug [USA/CH]

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Logo Kulturreferat LH München

Das Programm des Offene Ohren e.V. wird gefördert vom Kulturreferat der LH München. Ein herzliches Dankeschön vom Veranstalter, den Musikern und dem Publikum!

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zuletzt aktualisiert am 27.02.2026